An die Kunden, die Billigbrötchen beim Discounter einkaufen

Die „The Huffington Post“ hat hier einen Super Artikel von der Vorstandsvorsitzenden von „Die Bäcker“, Anke Kähler (Bäckermeisterin), veröffentlicht, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Ich selbst habe ja auch das Bäckerhandwerk gelernt, und dieser Artikel spricht, so denke ich, vielen die dieses Handwerk gerlent haben, aus der Seele.

Brötchen

Liebe Verbraucherinnen und Verbraucher, liebe Discounter- und Backshop-Kunden,

mein Brief an Sie handelt nicht von einem actionreichen Endzeitspektakel, sondern es geht um eine stille, jahrzehntelange und folgenreiche Veränderung unserer Lebensverhältnisse.

Wir Bäcker und Bäckerinnen gewinnen den Eindruck, aktuell zu den Hauptdarstellern dieser „Schlacht“ zu gehören.

Es ist eine „Schlacht“, bei der Brötchen immer billiger und zu Attrappen werden, bei der Bäcker und Bäckerinnen, die mit Herzblut dabei sind, zugrunde gehen.

Mich beschleicht immer öfter der Gedanke, dass viele Menschen in Deutschland unser „Schicksal“ teilen.

Als Bio-Bäckerin habe ich eine andere Vorstellung von gutem Brot als Lidl

Was bedeutet es für uns, wenn unzählige Bäckereien, Mühlen, Metzgereien, Molkereien, Fischer, Schuhmacher, Schneider, Tischler, Gas- und Wasserinstallateure, Rundfunk- und Fernsehgerätemechaniker, Steinmetze, Schmiede und zahlreiche bäuerliche Betriebe aus unseren Dörfern und Städten verschwinden?

Ganze Berufe verschwinden, und damit auch Wissen und Kultur. Welche Bedeutung hat das für Sie ganz persönlich? Das interessiert mich.

Ich versuchte Antworten zu finden, als ich vor ein paar Wochen an einem Lidl-Markt vorbeikam.

Der Discounter hatte gerade seine „Qualitätskampagne“ gestartet, also habe ich kurzerhand dort gestoppt. Lidl wirbt mit dem Slogan „Woran erkennt man eigentlich gutes Brot?“ – das wollte ich mir genauer ansehen.

Der Blick auf die einzelnen Zutatenlisten der Brote und Gebäcke im gläsernen Klappen-Shop des Discounters überraschte mich. Sie waren noch länger als ich vermutet hatte.

Offensichtlich habe ich als (Bio-)Bäckermeisterin ein anderes Verständnis von „guten Zutaten“ als der Discounter.

Lidl-Kunde sagt: „Die Brötchen sind genauso gut oder schlecht wie die vom regionalen Bäckereifilialisten, nur eben billiger“

Ich kam mit einem Ehepaar ins Gespräch, das konzentriert versuchte, Gebäckstücke aus der Auslage zu angeln. Ich wollte von ihnen wissen, ob die Brot-Zutaten für sie ein Merkmal für „gute Qualität“ seien.

„Nö“, kam prompt als Antwort, „die sind genauso gut oder schlecht wie die vom regionalen Bäckereifilialisten, nur eben billiger“.

Zu der kleinen, in der Region für gute Qualität und echte Handwerksarbeit bekannten Bäckerei im nächsten Dorf fahre man nur, wenn man sich was Besonderes gönnen wolle.

Dass der Einkauf bei Lidl Arbeitsplätze im lokalen Handwerk kosten könne, sei dem Mann schon klar. Aber sein Arbeitsplatz als Rundfunk- und Fernsehgerätemechaniker sei schließlich auch dem „Billig-Wahn“ seiner Mitmenschen zum Opfer gefallen.

Alles nicht schön, aber so sei das nun mal.

Gentechnisch veränderte Mikroorganismen passen nicht zu Bäckern

Eine ähnliche Aussage traf kürzlich auch ein Wissenschaftler und Getreideexperte am Rande einer Fachtagung. Ich hatte mit ihm ein Gespräch über die Verwendung technischer Enzyme bei der Herstellung von Backwaren geführt.

Diese Enzyme werden von der Berufsorganisation Die Bäcker. Zeit für Geschmack e.V., deren Vorstandsvorsitz ich ehrenamtlich inne habe, aus verschiedenen Gründen kritisch beurteilt.

Diese, meist mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen produzierten, „Alleskönner“ passen nicht zu Bäckern, denen es am Herzen liegt, ihr Handwerk in allen Einzelheiten zu beherrschen.

Denn von diesem Können hängt unsere Souveränität als Handwerker und Handwerkerinnen ab.

Zu meinem Erstaunen erklärte mir mein Gesprächspartner, der diesen „Helfern“ positiv gegenüber steht, dass er persönlich auch Brötchen vorziehe, die frei von diesen technischen Hilfsstoffen sind.

Billige Lebensmittel für die, die sich ‚hochwertige‘ nicht leisten können?

Für ihn sei der höhere Preis, der sich durch die aufwändigere Herstellung ergebe, schließlich kein Problem.

Aber – man bräuchte eben billige Produkte für die, die sie sich wirklich gute Lebensmittel nicht leisten können.

Solche Argumente höre ich immer wieder, zum Beispiel von den wenigen, großen Saatgutkonzernen, aus der Politik und schließlich auch von unseren Nachbarn.

Das konsequent zu Ende gedacht heißt: Wir können uns den ‚Luxus‘ handwerklicher Lebensmittelherstellung nicht leisten.

Wir sollten also den Rest der Handwerksbetriebe auch noch abschaffen, einschließlich der Arbeitsplätze, um die Schlangen an den Kassen bei Aldi, Lidl & Co zu verlängern? Eine absurde Logik, die (fast) alle betrifft.

Den kompletten Artikel gibt es hier zum weiterlesen.

 

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Cremiger Spargeleintopf mit Hack – oder einfach Spargelsuppe mit Hack

Eines meiner Lieblingsgerichte in der Spargelzeit. Spargelsuppe mit Hack. Etwas Kochsahne dazu damit es etwas cremig wird und legga  😉

Spargelsuppe mit Hack

Sieht immer sehr unspektakulär aus, schmeckt aber immer wieder sensational gut. Die Suppe ist auch Low Carb und Schlank im Schlaf für Abends geeignet, wenn man Rinderhack oder Tatar und Kochsahne mit 7 oder 15 % Fett verwendet. Spargel hat eh nicht viele Kalorien, damit also ein schmackhaftes, aber auch herzhaftes und zugleich kalorienarmes Abendessen.

Der Spargeleintopf ist ohne viel Aufwand auch ein sehr einfaches Gericht, das man Abends mal eben nebenbei kochen kann.

Die Zutaten sind ebenfalls sehr überschaubar :

500 gr Hack oder Tatar
500 gr Spargel
500 ml Brühe, Gemüse oder Rind
250 ml Kochsahne mit 7 oder 15 % Fett
wer will kann natürlich auch 30%ige Sahne nehmen 😉
2 kleine Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Öl,Butter zum anbraten ( mische ich immer )
Pfeffer, Salz und Muskatnuß

Alles weitere seht ihr in der Slideshow unten, wo ihr das Rezept Schritt für Schritt nachverfolgen könnt.

Viel Spaß beim nachkochen !
Euer Bernd

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Bierbrötchen – Partybrötchen mit Bier gebacken

Zum grillen mache ich heute Bierbrötchen. Bier eignet sich hervorrangend zum Brot oder Brötchen backen. Ich mache daraus heute Zwiebelbrötchen, Kräuterbrötchen und Sesambrötchen.

Die verschiedenen Brötchen arrangiere ich dann ein wenig auf dem Blech zu Partybrötchen. Die Zutaten sind sehr einfach und die Herstellung auch.

Benötigt werden:

550 gr Mehl Typ 550
1 kleine Flasche Bier 0,33l
1 Würfel Hefe
1 TL Salz
eine Prise Zucker
sowie Kräuter, Röstzwiebeln und Sesam

Alles weitere seht ihr wie immer Schritt für Schritt erklärt im Video als Slideshow.

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Mohnkuchen mit Streusel

Mohnkuchen mit Streusel. Diesen leckeren Kuchen stelle ich euch als Step by Step Anleitung als Slideshow vor.

Den Boden mache ich klassisch aus Mürbeteig, dann wird ein Vaniellepudding gekocht in den am Ende noch Butter, Ei und fertiger Backmohn untergerührt wird. Somit wird die Füllung schön saftig. Den Boden backen wir auch nicht vor, somit sparen wir uns hier noch etwas Zeit  😉

Alles in allem ist der Kuchen recht einfach zu backen, schmeckt aber sehr lecker. Und das auch noch am nächsten Tag.

Alles weitere seht ihr in der kurzen Slideshow, denn es gibt wirklich nicht sehr viele Schritte, was das nachbacken sehr einfach macht.

Gutes gelingen und viel Spaß beim anschauen und nachbacken  😉

 

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