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Klimasch kocht hat heute Geburtstag! 1 Jahr Klimasch kocht ;)

Wär hätte das gedacht? Heute vor einem Jahr habe ich Klimasch kocht ins Leben gerufen, und es kommt mir vor, als wenn es erst gestern gewesen wäre.

Ich hätte am Anfang nie gedacht, das sich so viele Leute für meinen kleinen Blog interessieren würden. An dieser Stelle möchte ich einfach mal DANKE an alle Leser und Abonnenten sagen die dazu beigetragen haben, das mir dieser kleine Blog auch nach einem Jahr immer noch so viel Spaß macht.

In dieser Zeit habe ich auch viele tolle andere Blogs entdeckt, und Kontakt mit anderen tollen Bloggern gefunden. Es macht einfach Spaß ein Teil einer Community zu sein, die Ihre Gedanken, Rezepte und Erfahrungen anderen Menschen zugänglich macht.

Das wird mich auch für die Zukunft ermutigen weiterhin viele Rezepte zu erstellen und in meinem Blog zu veröffentlichen.

In diesem Sinne nochmals vielen Dank für das Interesse und weiterhin viel Spaß auf meinem Blog.

Euer Bernd

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Aufgegessen: Gansessen bei Da Santo in Friedrichsdorf-Burgholzhausen

Was wäre die Adventszeit ohne knusprig gebratene Gans mit leckerem Rotkraut, Klößen und dieser unwiderstehlichen Sauce? Genau, Gans schön langweilig  😉

Also haben auch wir uns dieses Jahr wieder aufgemacht, um uns wieder mit einem solch leckeren Essen verwöhnen zu lassen.

Dafür haben wir im Restaurant „Da Santo“ in Friedrichsdorf-Burgholzhausen einen Tisch und jeweils eine Portion Gänsebrust- und Keule mit Rotkraut und Klößen bestellt. Man kann dort selbstverständlich auch eine komplette Gans bestellen, wenn man mit mehreren Personen reserviert hat.

Gans

Uns hat aber die Portion mit Brust und Keule deutlich gereicht. Keiner von uns hat es geschafft, den Teller komplett leer zu essen. Die Brust wurde vorher in Tranchen geschnitten, und die Sauce wurde separat in einer Sauciere gereicht. Von dieser haben wir aber gerne nochmal nachgenommen, was hier überhaupt kein Problem dargestellt hat. Ist doch die Sauce bei einem solchen Gericht der heimliche Hauptdarsteller.

Gans2

Die beiden Klöße waren so groß, das uns tatsächlich hier jeweils ein Kloß gereicht hat. Es war eine wirklich sehr leckere und große Portion, und das für gerade einmal 19,50€ pro Person. Da kann man wirklich nicht meckern !

Am Tisch gegenüber hatten sich mehrere Personen zum Gänseessen getroffen, die eine komplette Gans bestellt hatten. Hier fanden wir es auch sehr gut, das nicht gleich die komplette Gans aufgeteilt auf den Tisch kam, sondern erstmal die Hälfte, damit die andere Hälfte während des essens nicht kalt wird.

Gans3

Das gemeinsame Fazit unseres Mittagessens zum dritten Advent könnte einheitlicher nicht sein.

Das machen wir auf jeden Fall nochmal. Ein wirklich tolles Essen, egal ob man die Gans als Portion oder als ganzen Gänsebraten bestellt, zu einem angemessenen Preis.

Wer übrigends keine Gans mag: hier bekommt man auch eine sehr gute Pizza direkt aus dem mit Holz befeuerten Ofen, in den man sogar vom Lokal aus reinschauen kann.

Wir können das Restaurant „Da Santo“ in Friedrichsdorf-Burgholzhausen nur empfehlen. Es liegt ca 10 Minuten von Bad Homburg vor der Höhe in Hessen entfernt.

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Whiskey-Kuchen für Weihnachten ;)

Jedes Jahr zu Weihnachten einfach unverzichtbar. Der Whiskey-Kuchen  !

Dieses Rezept hat im Laufe der Jahre immer mehr Anhänger gefunden. Daher möchte ich euch dieses Rezept natürlich nicht vorenthalten.  Das Rezept ist natürlich, wie alle Backrezepte, ganz genau einzuhalten !

Aus gegebenen Anlaß wird es dieses Rezept diesmal nicht als Step by Step Video geben ….

Und jetzt viel Spaß beim „nachbacken“  😉

Was wir brauchen :

2 Kleine Liter Whiskey
1 Tasse Wasser
1 Tasse Zucker
1 Tasse braunen Zucker
4 grosse Eier
2 Tassen getrocknete Früchte
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Salz
1 Hand voll Nüsse
1 Zitrone

Und so geht’s :

Zunächst kosten Sie den Whiskey und überprüfen so seine Qualität.
Nehmen Sie dann eine grosse Rührschüssel zur Hand.

Währenddessen probieren Sie nochmals den Whiskey und überzeugen sich davon, dass er wirklich von bester Qualität ist.  Giessen sie dazu eine Tasse randvoll und trinken Sie diese aus.

Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrmals.

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Schalten Sie den Mixer an, und schlagen Sie in der Rührschüssel die Butter flaumig weich.
Fügen Sie einen Löffel voll Zucker hinzu.

Überprüfen Sie, ob der Whiskey noch in Ordnung ist.
Probieren Sie dazu nochmals eine Tasse voll Whiskey. Die Qualitätsprüfung ist hier sehr wichtig !

Mixen Sie den Schalter aus!
Brechen Sie 2 Eier aus und zwar in die Schüssel.
Haun Sie die schrumpligen Früchtchen mit rein.
Malten Sie den Schixer an.
Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, lösen’s des mit ‘nem Traubenschier.
Überprüfen Sie den Whiskey auf seine Konsissstenzzzz…

Jetzt schmeissen Sie die Zitrone in den Mixer und drücken ihre Nüsse aus.
Fügen Sie eine Tasse hinzu.
Zucker, alles.
Was auch immer …
Fetten Sie den Ofen ein.
rehen Sie ihn um 350 Grad.
Schlagen Sie auf den Mixer, bis er ausgeht.
Werfen Sie die Rührschüssel aus dem Fenster und überprüfen Sie den Geschmack des übrigen, abgestandenen Whiskeys.

Gehen Sie ins Bett und pfeifen Sie auf den Kuchen …

In diesem Sinne wünsche ich euch eine besinnliche Adventszeit !

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Welcome to the Sunshine State Florida

Wir verweilen derzeit in Florida. Genauer gesagt in Clearwater Beach, direkt am Golf von Mexiko. Wir sind seit dem 12.09. hier, und werden am 08.10. leider wieder zurück sein.

Florida+Karte

Wir verbringen unsere Urlaube bereits seit 2007 hier, und haben während dieser Zeit hier auch viele Freunde gefunden, mit denen wir auch unter dem Jahr in Kontakt stehen.

Unser Domizil ist das Echo Sails Motel http://www.echosailsmotel.com/ . Ein kleines aber feines Motel, von dem man hier alles in ein paar Schritten zu Fuß erreichen kann. Wie z.B. den Hafen, den Strand und etliche andere Möglichkeiten.

Hier nun einige Impressionen. Zum vergrößern einfach draufklicken.

Und da der Mensch nicht nur von Luft und Liebe lebt, hier noch einiges rund ums leibliche Wohl  😉

Hummer gibt es hier auch schon ab 16 $ und noch vieles vieles mehr was aus dem Wasser kommt  😉

Kommenden Donnerstag fahren wir morgens früh mit Freunden zum Hochseeangeln raus. Den Fang nehmen wir dann mit in ein Restaurant, und lassen uns unseren Fang dann dort schmecken. Der Fisch wird dann gebraten und mit Kohl-Karottensalat, Knobibrot, Fritten und verschiedenen Saucen serviert. Da weiß man dann wieder, wie frischer Fisch schmeckt 😉 Vom Meer direkt auf den Teller.

Ein Wort noch zu den Burgern hier. Die Burger werden in den meisten Restaurants aus Black Angus Steakfleisch gemacht. Dass das mit den gewöhnlichen „Hackburgern“ hier nichts zu tun hat, kann man sich sicher vorstellen  😉 Das Fleisch wird frisch durchgedreht und es steht auch meist auf der Karte, das nur frisches und kein gefrorenes Fleisch verarbeitet wird. Das Fleisch auf dem Burger hat dann etwa ein Gewicht von ca. 240 gr. und wird dann entsprechend mit dem serviert, was man noch extra bestellt hat. Z.B. Käse, oder Bacon, oder Western Style oder oder …. wie es einem halt gefällt.

Das gleiche gilt natürlich auch für viele Fischgerichte. Wir sind hier direkt am Meer, da nimmt man natürlich auch Fischgerichte, die hier typisch sind. Auch Meeresfrüchte sind natürlich sehr zu empfehlen. Es gibt hier immer irgendwelche Specials wie z.B. Snow Crab all you eat, oder Fish’n Chips all you can eat. Man sollte aber vorher auf die Karte schauen, wie es hier angeboten wird. In den meisten Fällen frittieren sie hier alles gerne, aber die Fischgerichte werden auch sehr häufig noch gegrillt oder gedämpft angeboten. Wir mögen sehr gerne Meeresfrüchte, von daher ist es kein Wunder, das wir hier auch reichlich davon verzehren. Wir essen hier aber auch sehr gerne Alligator, Hai oder auch Conch. Aber natürlich muß auch mal ein Burger sein, oder Spare Ribs oder Brisket.

Letztes Wochenende war hier wieder Super Boat Race. Das ist jedes Jahr hier. Wir waren schon einige Male dabei, und haben hier auch Hulk Hogan getroffen, der in Clearwater einen Beach Shop und in Tampa ein Restaurant hat. Das Restaurant ist wirklich sehr gut. Dieses Jahr waren wir nicht beim Race dabei, aber trotzdem poste ich gerne ein Video davon. Die Boote haben beim Rennen über 200 km/h drauf.

Hier ein älteres Video von uns, von einem Rennen von 2012.

Und hier mit Hulk Hogan.

Zum Schluß für euch noch einen Sonnenuntergang. Einfach zurücklehnen und geniessen.

Nun wünsche ich euch noch ein schönes Fernweh, und bis bald.

Bernd

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Nominierung für den „Liebster Award“

Hui, da war ich aber überrascht, als mich Britta von geniesserle für den „Liebster Award“ nominiert hat. Vielen Dank liebe Britta !

Ich finde es eine tolle Sache, da man auf diese Art merkt, das man tatsächlich von anderen wahr genommen wird. Und zum zweiten, man lernt weitere, tolle Blogs kennen.

Aber hier erstmal die Regeln für den Liebster Award :

– Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke in Deinem Artikel auf ihren Blog.
– Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award. ✔
Stelle eine Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen. ✔
– Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster-Award Blog-Artikel.
– Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Und hier nun die Fragen, die mir gestellt wurden, und meine Antworten darauf :

1. Wann hast Du Zeit zum Bloggen?
Ich habe keine festen Zeiten, was das bloggen angeht. Ich denke, in der heutigen Zeit ist so vieles an feste Zeiten oder Regeln gebunden, das ich mir hier die Freiheit rausnehme zu bloggen wann ich es mag.

2. Was brauchst Du unbedingt um gut in den Tag zu starten?
3 Dinge: Kaffee, Kaffee und nochmal Kaffee 😉

3. Was bedeutet Glück für Dich?
Glück bedeutet für mich, mein Leben so führen zu können, wie es im Moment ist. Ich habe Glück mit meiner Familie, meinem Job und meinen Hobbies.

4. Stell Dir vor Du hättest die Möglichkeit auszuwandern – wohin würdest Du ziehen und weshalb?
Florida!
Wir verbringen jedes Jahr ca. einen Monat in Clearwater, direkt am Golf von Mexiko. Wir haben uns vor Jahren sofort in dieses Land verliebt, und auch einige Freunde dort gefunden, mit denen wir auch den Rest des Jahres in Kontakt stehen.

5. Wie verbringst Du deine Freizeit neben dem Bloggen?
Ich spiele Dart in einer Mannschaft, und wir haben einen Garten, um den wir uns kümmern. Meist meine Frau, aber ab und an helfe ich natürlich auch 😉 Zudem treffen wir gerne Freunde. Als ursprüngliche Rheinländer sind wir von Natur aus sehr gesellig 😉

6. Worauf könntest Du in Deinem Leben gut verzichten und worauf auf gar keinen Fall?
Auf Handy und Smartphone kann ich sehr gut verzichten. Daher habe ich seit 2008 auch keins von beiden mehr. Ich finde es respektlos und schrecklich, wenn ich im Restaurant oder Café sitze, und die Leute unentwegt auf’s Display glotzen, statt sich mit seinem Begleiter zu unterhalten. Worauf ich auf keinen Fall verzichten könnte? Gutes Essen, vor allem auf Fleisch und Fisch würde ich nicht verzichten wollen. Ich denke auch Kaffee würde mir schwer fallen, sowie auf Brot und Kuchen zu verzichten 😉

7. Welche ist deine liebste Länderküche?
Oh, ich bin da eigentlich für alles offen. Überall gibt es tolle Sachen. Da kann und möchte ich mich beim besten Willen nicht festlegen.

8. Wenn Du Dich mit nur einem Wort beschreiben müsstest, welches Wort träfe am Besten auf Dich zu und warum?
Ehrlichkeit.
Ich mag keine Heuchler. Ich bin sehr geradeaus,und man merkt bei mir sehr schnell, ob ich jemanden mag oder nicht. Und das teile ich dann auch entsprechend mit.

9. Was bringt Dich so richtig auf die Palme?
Der Umgang mit hilfesuchenden Menschen, der gerade in diesem Land gepflegt wird. Außerhalb des eigenen Landes geben sich viele tolerant, und betonen wie bunt Deutschland doch ist. Aber zurück im eigenen Land fängt wieder eine braune Flamme an zu lodern, für die man sich schämen muß!

10. Ein Wochenende ohne Verpflichtungen. Wie sieht das aus?
Mit der Frau gemeinsam verbringen. Sei es einfach nur mal nichts tun, oder wie kommendes Wochenende, einfach mal für ein paar Tage gemeinsam im schönen Elsaß verbringen.

11. Du hast das letzte Wort. Was wolltest du uns und der restlichen (Blog-)Welt immer schon mal gesagt haben?
Danke!
Einfach nur Danke, das es diese tolle, bunte Welt der Blogger gibt. Mit euren tollen Beiträgen helft ihr den Leuten da draußen für einige Momente den Pfad des routinierten Alltags zu verlassen, und sich mal Zeit für andere Dinge zu nehmen.

Soweit zu mir. Nun werde ich an dieser Stelle weitere Blogger für den Liebster Award nominieren. Und diese sind :

Detlef von MeinKochen
Arabella von Teil 2 Einfach(es)Leben
Maria von Leichtigkeit
Lucia von luniversdelapetitelulu
Frederike von feeskulinarium

Ich hoffe, das ihr noch nicht von jemand anders nominiert wurdet  🙂

Und hier nun meine Fragen an die Nominierten :

  1. Wie bist zum bloggen gekommen ?
  2. Was motiviert dich zum bloggen ?
  3. Was machst du am liebsten in deiner Freizeit ?
  4. Wo verbringst du am liebsten deinen Urlaub ?
  5. Welche berühmte Person würdest du gerne einmal treffen ?
  6. Was war dein schönster Moment ?
  7. Was war dein peinlichster Moment ?
  8. Was ist dein Lieblingsgericht ?
  9. Welche Eigenschaft trifft am ehesten auf dich zu ?
  10. Was kannst du überhaupt nicht leiden ?
  11. Wenn du einen Wunsch frei hättest, welcher wäre das ?

Nun freue ich mich schon auf eure Antworten, und bin natürlich auch gespannt, wen ihr als nächstes nominiert.

Euer Bernd

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21 Dinge die jeder Koch dich wissen lassen will – Ein Artikel von Gronda.at

Ich habe hier einen Artikel auf der Seite http://gronda.at/ gefunden, den ich euch  vorenthalten möchte  😉

Als ich das gelesen habe, dachte so bei mir „Das sollten sich wirklich mal einige (vor dem nächsten Restaurantbesuch) gut durchlesen.“

Ich glaube jeder hat schon die eine skurrile Erfahrung, entweder als Koch/Kellner oder auch als Gast gemacht. Ich bin mal gespannt, ob der eine oder andere die Punkte bestätigen kann, oder eine ganz andere Sichtweise auf die Dinge hat, die hier angesprochen warden.

 

  1. Gib dem Kellner Trinkgeld!

Kellner reißen sich für dich den Arsch auf. Sie werden in vielen Gegenden schlecht bezahlt und sind auf Trinkgeld angewiesen. Wenn du dir kein Trinkgeld leisten kann, dann solltest du wahrscheinlich zuhause essen.

  1. Fleisch „very well-done“ bestellen, sollte verboten werden.

Viele Köche möchten am liebsten anfangen zu weinen, wenn sie ein schönes Filet oder Steak verbrennen müssen. Niemand sollte jemals irgendetwas „well-done“ bestellen. „Medium-well“ sollte doch eigentlich vollkommen ausreichen. Versuch es einfach mal! Für den Koch! Wenn man Fleisch überbrät, dann verliert es seine Struktur und seinen natürlichen Geschmack.

  1. Wahrscheinlich hast du KEINE Gluten-Allergie.

Außer du hast Zöliakie und in diesem Fall:

  1. Wenn du eine Allergie hast oder vorgeschriebenen strikte Diät machst, ruf davor an.

Die Köche sind meist sehr dankbar für diesen Tipp und können etwas für dich vorbereiten. Aber gib den Köchen vorher Bescheid. Du solltest niemals vergessen, dass Köche „Challenges“ lieben.

  1. Wenn du eine Allergie hast und davor nicht anrufen kannst, informiere den Kellner vor deiner Bestelltung darüber.

Über die eigenen Allergien Bescheid zu wissen und diese nach Betreten des Restaurants dem Personal mitzuteilen, klingt eigentlich offensichtlich. Ist es aber leider nicht und am Schluss endet es für die Köche damit, dass sie alles auf einmal machen müssen. Der Koch will dich nicht umbringen, aber wenn du ihm nicht sagst, dass du eine Käseallergie hast und zufällig in deinem Gericht Käse ist, muss er das Gericht wegschmeißen. Und für den Koch gibt es nichts Schlimmeres!

  1. Frag den Koch nicht, ob er ein Gericht für zwei Personen auf zwei Teller verteilen kann.

Es ist lächerlich, es bremst den Koch und schaut einfach nur billig aus. Gerichte werden nicht kreiert, um sie auf zwei Teller aufzuteilen. Wenn du dein Gericht teilen willst, okay. Aber frag den Kellner nach einem extra Teller und nicht die Küche es aufzuteilen. Die haben das Wasser eh schon bis zum Hals stehen.

  1. Ändere deine Bestellung nicht auf halben Weg durch dein Menü.

Wenn du zu den Leuten gehörst die fragen: „Wer macht sowas??“, DANKE! Wenn du Teil der anderen Hälfte der Welt bist, dann lern das zu bestellen, was du schlussendlich auch willst! Im Ernst, wenn du deine Vorspeise isst, ist der Koch bereits dabei deine Hauptspeise vorzubereiten. Bitte bring den Koch nicht dazu, Lebensmittel zu verschwenden.

  1. Nein, es ist überhaupt nicht wie „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“.

Köche arbeiten hart und es ist überhaupt nicht glamourös. Dazu kommt noch, dass die meisten Küchen nicht einmal 1/5 so groß sind wie man das oft im Fernseher sieht. Stell dir Köche als Handwerker in einer übervollen Garage vor. Für Essen.

  1. Komm nicht und mach dein eigenes Menü

Klar, Rucola ist wahrscheinlich lecker auf deinem Salat. Aber glaub es oder nicht, der Koch hat jedes Gericht ausprobiert und weiß, was er zusammengestellt hat. Teil des Jobs eines Kochs ist es, auf der einen Seite profitable und auf der anderen Seite nachhaltige Gerichte zu kreieren. Es ist hart für einen Koch Gerichte zu ändern, wenn er gestresst ist.

Du denkst, das ist übertrieben. James Norton meinte einmal „Bestelle nicht die einzelnen Zutaten für ein Gericht, außer du bist Jack Nicholson. Du bereitest uns logistische Kopfschmerzen, Pricing Dilemmas und unnötigen Stress. Das Menü ist die Seele des Restaurants und macht es den Köchen möglich, gute Gerichte in einer angemessenen Zeit zu produzieren.“

  1. Hört auf, euch gegenseitig zu füttern, erotisch zu essen und macht nicht am Tisch herum.

Ihr bereitet JEDEM Unbehagen. Speziell dem Brot und der Butter eines jeden Restaurants: Älteren Businessleuten. Die Kellner sind jederzeit bereit, euch den Weg zur nächsten Bar oder zum nächsten Hotel zu zeigen.

  1. Lasst uns über Essen zurück schicken sprechen…

Es kann passieren. Köche verstehen das. Aber sie mögen es nicht, wenn es passiert und überhaupt keinen Grund dafür gibt. „Ich mag das nicht“ ist kein legitimer Grund um Essen zurückzuschicken. „Der Fisch ist zu wenig gekocht“ ist ein legitimer Grund. Lass es den Koch wissen (über den Kellner), wenn du einen Vorschlag hast wie man das Essen verbessern kann, oder irgendwas anderes, was du gerne probieren würdest.

  1. Kellner wissen was es gibt und was welches Gericht enthält.

Kellner sind die Lebenslinie zur Küche. Frag sie, wenn du irgendwelche Fragen zum Gericht hast. Frag sie, ob sie das Gericht empfehlen würden. Sie werden ehrlich mit dir sein und sie sind wahrscheinlich sogar objektiver als die Köche.

  1. Hört auf, Sushi in der Sojasauce zu ertränken. Es ist einfach falsch.

In manchen Betrieben haben die Köche bereits ihre bevorzugte Menge an Soja auf das Sushi gegeben. In diesem Fall, solltest du überhaupt keine Soße mehr verwenden. Weniger ist mehr bei Sushi. Versuch auch einmal weniger Soja. Vielleicht entdeckst du deine Vorliebe für Fisch.

  1. Beschwert euch nicht über die Preise.

Der Koch weiß exakt, was alles im Lebensmittelgeschäft, im Großmarkt und in seinem Restaurant kostet. Wenn du in einem Restaurant isst, dann bezahlst du für das Erlebnis, die Erfahrung des Kochs…. Plus eine gemütliche Atmosphäre, welche dir durch die Mitarbeiter gebracht wird und für das wunderschöne Gebäude, für welches man Miete bezahlt.

  1. Ein Glas Rotwein sollte genau bei einer Temperatur um 15.5 Grad Celsius serviert werden.

Das heißt, du brauchst kein Eis für deinen Rotwein!

  1. Fragt nicht ob ihr bevorzugt werdet.

Deine Rechnung ist NICHT verhandelbar. Nichts bringt das Personal mehr auf die Palme, als wenn jemand nach einem gratis Nachtisch fragt… und falls der Koch gerade dabei war, dir etwas aufs Haus zu schicken, dann wird er es jetzt nicht mehr tun.

  1. Instagram kann warten.

Verschwende nicht 300 Jahre damit, das perfekte „Foodie Pic“ von dem geilen Gericht zu machen, welches der Koch gerade für dich gemacht hat. Vor allem dann nicht, wenn du danach das Essen wieder zurück schickst, weil es zwischenzeitlich überraschenderweise kalt geworden ist.

  1. Das Kindermenü ist für KINDER

Man würde denken, das ist selbsterklärend. Leider ist dem nicht so.

  1. Sich bei einem dreckigen Tisch hinzusetzen ist respektlos.

Auch wenn du einen ganz speziellen Tisch oder Platz willst, lass es sein! Es ist der Job des Personals deinen Tisch fertig zu machen. Wenn du dich davor hinsitzt, hindert dass das Personal daran, den Tisch sauberzumachen und zeigt, dass du respektlos bist.

  1. Wenn du in ein Restaurant kommst, wo die Küche um 23 Uhr schließt und du dann ein 3 Gänge Menü um 22:45 bestellst.

Du bist scheiße! Ohne Wenn und Aber!

  1. Köche lieben auch dein Gekochtes.

Köche lieben es, wenn für sie gekocht wird. Sie lieben es, wenn Leute überhaupt kochen können (Es ist tragisch, aber viele Leute wissen nicht einmal, wie man sich ein einfaches Gericht für sich selbst zubereitet) und sie genießen zuhause Zubereitetes. So wie jeder andere auch. Auch Köche haben es irgendwann satt, jeden Tag ihr eigenes Gericht zu essen. Keine Angst, Köche würden einen Teufel tun, dich zu kritisieren!

 

Quelle :  http://gronda.at

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Unter Schutzatmosphäre verpackt – Unbedenklicher Genuß oder vorgegaukelte Frische ?

Ich habe hier einen Artikel auf ernaehrungsberatung.rlp.de zu dem Thema „Unter Schutzatmosphäre verpackt“ gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich selbst kaufe kein, ich nenne es „Plastikfleisch“ oder „Stickstofffleisch“, beim Discounter. Ich bin da ein wenig altmodisch, und stelle mich beim Metzger an. Da gebe ich auch gerne einen Euro mehr aus, und kaufe dafür etwas weniger Fleisch. Manchmal ist weniger mehr  😉

Plastikfleisch

Unter Schutzatmosphäre verpackt

Hackfleisch ist ein hochempfindliches Lebensmittel. Es sollte beim Metzger beim Einkauf frisch hergestellt und am gleichen Tag verarbeitet werden, so war bisher die Empfehlung. Immer öfter findet man jedoch verpacktes Hackfleisch in der Kühltheke mit einem Verbrauchshinweis, der eine mehrtätige Zeitspanne aufweist. Wie passt das zusammen? Liest man das Kleingedruckte auf der Hackfleischpackung, so steht hier u. a. Unter Schutzatmosphäre verpackt. Und wer mit offenen Augen durch den Supermarkt geht, dem fällt auf, dass – egal ob Käsescheiben, Fleisch- und Wurstwaren, geschnittene Salate oder Sandwichs – auf vielen industriell abgepackten Waren ebenfalls der Hinweis Unter Schutzatmosphäre verpackt zu finden ist. Was heißt das?

Hackfleisch, um auf dieses Beispiel zurück zu kommen, ist aufgrund seiner vergrößerten Oberfläche sehr empfindlich gegenüber aeroben Mikroorganismen, gegenüber Farbveränderungen oder dem Ranzigwerden des Fettes. In allen Fällen ist Sauerstoff verantwortlich. Daher versucht man, die Haltbarkeit, das Aussehen und den Geschmack zu erhalten, in dem man der Packung Luft entzieht und anschließend ein „Schutzgasgemisch“ hinein bläst. Dieses Schutzgas wird an die Anforderungen des jeweiligen Lebensmittels angepasst und setzt sich entsprechend aus unterschiedlichen Anteilen Kohlendioxid (CO2), Sauerstoff (O2) und Stickstoff (N2) zusammen.

Angewandt wird dieses Verfahren bei sauerstoffempfindlichen Lebensmitteln wie Fleisch und Fleischerzeugnissen, Fisch, Käse, frischen Teigwaren, Brot und Backwaren, Gemüse und Salat, aber auch Kartoffelchips. Entscheidend für die Wirksamkeit des Schutzgases ist jedoch immer eine einwandfreie Ausgangsware sowie eine hygienisch einwandfreie Verarbeitung und ein sorgfältiger Umgang des Verbrauchers mit dem Lebensmittel. Dies gilt insbesondere für die Lagertemperatur und die Dauer der Lagerung. Vorsicht ist hier beispielsweise bei Hackfleisch geboten, das unter Schutzatmosphäre verpackt angeboten wird. Es soll bei maximal + 2 Grad Celsius im Kühlschrank gelagert werden – eine Temperatur, die in den Kühlschränken der Privathaushalte i. d. R. nicht realisiert werden kann.

Grundsätzlich ist ein unter Schutzatmosphäre verpacktes Lebensmittel gesundheitlich unbedenklich. Die angewendeten Gase (CO2, O2, N2) kommen ganz natürlich in der Atmosphäre vor. Trotzdem sollten unter Schutzatmosphäre verpackte Lebensmittel nicht zu lange gelagert und deutlich vor dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verbraucht werden. Bestimmte Bakterien, wie Listerien, können sich auch unter diesen ungünstigen Bedingungen noch vermehren und im schlimmsten Fall eine Lebensmittelinfektion verursachen.

Fachleute bezeichnen das Verpacken unter Schutzatmosphäre auch als Verpackung unter modifizierter Atmosphäre, abgekürzt MAP (= modified atmosphere package). Das Verfahren muss deklariert werden. Nach § 9 Abs. 7, Satz 1 und 2 der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung müssen Lebensmittel mit dem Hinweis Unter Schutzatmosphäre verpackt gekennzeichnet werden. Welches Gas oder Gasgemisch eingesetzt wurde, muss nicht angegeben sein.

Aktuell sind unter Schutzatmosphäre verpacktes Frischfleisch und Fleischerzeugnissen in der Diskussion. Fleisch und Fleischerzeugnisse werden vielfach unter Atmosphären mit Sauerstoffanteilen von 60 % und höher gelagert, so genannte „high O2-MAP“. Sauerstoff in diesen hohen Konzentrationen hemmt das Wachstum aerober Verderbnisbakterien (Pseudomonas), wenn der CO2-Anteil mindestens 20 % beträgt. In Untersuchungen wurde jedoch nachgewiesen, dass unter diesen Bedingungen und bei Kühlschranktemperatur (4 °C) der Lebensmittel-Infektionserreger Yersinia enterocolitica noch wachsen kann. Hier liegt insofern ein Problem, als dass Fleisch, das unter High O2-MAP gelagert wurde, frühzeitig bräunt und deshalb ggfs. nicht ausreichend durchgegart wird (Bräunung als Indikator für ausreichendes Garen), um die genannten Bakterien abzutöten.

Hohe Sauerstoffanteile unter der Verpackung stabilisieren die rote Fleischfarbe und das frische Aussehen des Fleisches. Verbraucherschützer sehen dies kritisch. Sie bemängeln, dass die Fleischqualität leide und dem Verbraucher fälschlicherweise Frische vorgegaukelt werde. Dies wurde von Wissenschaftlern des Max Rubner Instituts bestätigt. Sie haben bei Versuchen festgestellt, dass das Fleisch durch die sehr hohen Sauerstoffkonzentrationen einen Altgeschmack entwickelt, dass es zäh wird und ranzig schmeckt.

Eine Hemmung des Wachstums von Mikroorganismen könnte man anstatt durch hochkonzentriertem Sauerstoff auch auch eine CO2– / N2 – Atmosphäre oder eine Vakuumverpackung erreichen, diese Verfahren sind allerdings teurer.

Ähnliche Probleme bringt eine Sauerstoffhochdruckbehandlung (nicht zu verwechseln mit Lagerung unter Schutzatmosphäre) mit sich. Bei diesem Verfahren wird reiner Sauerstoff unter hohem Druck in den Fleischmuskel eingebracht. Das ganze Fleischstück ist dadurch während der Lagerung mit Sauerstoff versorgt und behält seine gewünschte Farbe. Eine solche Behandlung bei Fleisch muss mit dem Hinweis Mit Sauerstoff unter Hochdruck farbstabilisiert gekennzeichnet werden.

Fazit

Verpackung unter Schutzatmosphäre ist eine moderne Technologie, die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern ohne dass zusätzlich Erhitzung bzw. Tiefkühlung oder der Zusatz von Konservierungsmitteln notwendig ist. Voraussetzung ist jedoch auf allen Stufen der Verarbeitungskette ein hohes Maß an Sorgfalt und Lebensmittelhygiene. Kritisch wird eine Lagerung von Fleisch und Fleischerzeugnissen unter hochkonzentrierter Sauerstoffatmosphäre gesehen.

Unter Berücksichtigung von Aspekten einer nachhaltigen Ernährung sollte man frischen, wenig verpackten Lebensmitteln aus regionaler Erzeugung den Vorzug geben.

 

 

Quellen

Stellungnahme des Max Rubner Instituts zu „Frischfleisch unter Schutzatmosphäre verpackt“, im Internet unter http://www.foodwatch.de

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An die Kunden, die Billigbrötchen beim Discounter einkaufen

Die „The Huffington Post“ hat hier einen Super Artikel von der Vorstandsvorsitzenden von „Die Bäcker“, Anke Kähler (Bäckermeisterin), veröffentlicht, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Ich selbst habe ja auch das Bäckerhandwerk gelernt, und dieser Artikel spricht, so denke ich, vielen die dieses Handwerk gerlent haben, aus der Seele.

Brötchen

Liebe Verbraucherinnen und Verbraucher, liebe Discounter- und Backshop-Kunden,

mein Brief an Sie handelt nicht von einem actionreichen Endzeitspektakel, sondern es geht um eine stille, jahrzehntelange und folgenreiche Veränderung unserer Lebensverhältnisse.

Wir Bäcker und Bäckerinnen gewinnen den Eindruck, aktuell zu den Hauptdarstellern dieser „Schlacht“ zu gehören.

Es ist eine „Schlacht“, bei der Brötchen immer billiger und zu Attrappen werden, bei der Bäcker und Bäckerinnen, die mit Herzblut dabei sind, zugrunde gehen.

Mich beschleicht immer öfter der Gedanke, dass viele Menschen in Deutschland unser „Schicksal“ teilen.

Als Bio-Bäckerin habe ich eine andere Vorstellung von gutem Brot als Lidl

Was bedeutet es für uns, wenn unzählige Bäckereien, Mühlen, Metzgereien, Molkereien, Fischer, Schuhmacher, Schneider, Tischler, Gas- und Wasserinstallateure, Rundfunk- und Fernsehgerätemechaniker, Steinmetze, Schmiede und zahlreiche bäuerliche Betriebe aus unseren Dörfern und Städten verschwinden?

Ganze Berufe verschwinden, und damit auch Wissen und Kultur. Welche Bedeutung hat das für Sie ganz persönlich? Das interessiert mich.

Ich versuchte Antworten zu finden, als ich vor ein paar Wochen an einem Lidl-Markt vorbeikam.

Der Discounter hatte gerade seine „Qualitätskampagne“ gestartet, also habe ich kurzerhand dort gestoppt. Lidl wirbt mit dem Slogan „Woran erkennt man eigentlich gutes Brot?“ – das wollte ich mir genauer ansehen.

Der Blick auf die einzelnen Zutatenlisten der Brote und Gebäcke im gläsernen Klappen-Shop des Discounters überraschte mich. Sie waren noch länger als ich vermutet hatte.

Offensichtlich habe ich als (Bio-)Bäckermeisterin ein anderes Verständnis von „guten Zutaten“ als der Discounter.

Lidl-Kunde sagt: „Die Brötchen sind genauso gut oder schlecht wie die vom regionalen Bäckereifilialisten, nur eben billiger“

Ich kam mit einem Ehepaar ins Gespräch, das konzentriert versuchte, Gebäckstücke aus der Auslage zu angeln. Ich wollte von ihnen wissen, ob die Brot-Zutaten für sie ein Merkmal für „gute Qualität“ seien.

„Nö“, kam prompt als Antwort, „die sind genauso gut oder schlecht wie die vom regionalen Bäckereifilialisten, nur eben billiger“.

Zu der kleinen, in der Region für gute Qualität und echte Handwerksarbeit bekannten Bäckerei im nächsten Dorf fahre man nur, wenn man sich was Besonderes gönnen wolle.

Dass der Einkauf bei Lidl Arbeitsplätze im lokalen Handwerk kosten könne, sei dem Mann schon klar. Aber sein Arbeitsplatz als Rundfunk- und Fernsehgerätemechaniker sei schließlich auch dem „Billig-Wahn“ seiner Mitmenschen zum Opfer gefallen.

Alles nicht schön, aber so sei das nun mal.

Gentechnisch veränderte Mikroorganismen passen nicht zu Bäckern

Eine ähnliche Aussage traf kürzlich auch ein Wissenschaftler und Getreideexperte am Rande einer Fachtagung. Ich hatte mit ihm ein Gespräch über die Verwendung technischer Enzyme bei der Herstellung von Backwaren geführt.

Diese Enzyme werden von der Berufsorganisation Die Bäcker. Zeit für Geschmack e.V., deren Vorstandsvorsitz ich ehrenamtlich inne habe, aus verschiedenen Gründen kritisch beurteilt.

Diese, meist mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen produzierten, „Alleskönner“ passen nicht zu Bäckern, denen es am Herzen liegt, ihr Handwerk in allen Einzelheiten zu beherrschen.

Denn von diesem Können hängt unsere Souveränität als Handwerker und Handwerkerinnen ab.

Zu meinem Erstaunen erklärte mir mein Gesprächspartner, der diesen „Helfern“ positiv gegenüber steht, dass er persönlich auch Brötchen vorziehe, die frei von diesen technischen Hilfsstoffen sind.

Billige Lebensmittel für die, die sich ‚hochwertige‘ nicht leisten können?

Für ihn sei der höhere Preis, der sich durch die aufwändigere Herstellung ergebe, schließlich kein Problem.

Aber – man bräuchte eben billige Produkte für die, die sie sich wirklich gute Lebensmittel nicht leisten können.

Solche Argumente höre ich immer wieder, zum Beispiel von den wenigen, großen Saatgutkonzernen, aus der Politik und schließlich auch von unseren Nachbarn.

Das konsequent zu Ende gedacht heißt: Wir können uns den ‚Luxus‘ handwerklicher Lebensmittelherstellung nicht leisten.

Wir sollten also den Rest der Handwerksbetriebe auch noch abschaffen, einschließlich der Arbeitsplätze, um die Schlangen an den Kassen bei Aldi, Lidl & Co zu verlängern? Eine absurde Logik, die (fast) alle betrifft.

Den kompletten Artikel gibt es hier zum weiterlesen.

 

Erdbeeren : Wissenswertes über Erdbeeren

Die Erdbeerzeit rückt so langsam näher, und passend dazu habe ich einen tollen Artikel über Erdbeeren bei eatsmarter.de gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Das sollten Sie über Erdbeeren wissen

Rund 3 Kilo essen wir durchschnittlich pro Jahr und Kopf. Echte Erdbeerfans verdrücken auch weit mehr. Auf jeden Fall steht die Erdbeere seit vielen Jahren und Jahrzehnten unangefochten ganz oben in den Charts der bei uns beliebtesten Früchte. Allein in Deutschland gibt es rund 1.000 verschiedene Sorten Erdbeeren mit teilweise kuriosen Namen wie „Mieze Schindler“, „Pegasus“, „Lambada“ oder „Polka“. Je nach Sorte sind sie hell- bis dunkelrot gefärbt und rundlich oder oval bis spitz geformt. Von Bedeutung sind die Sorten aber nur für Leute mit Garten, die ihre Erdbeeren selbst züchten – im Verkauf spielen Sortennamen gar keine Rolle.

Wie die einzelne Erdbeere genannt wird, ist Erdbeerfans im übrigen ebenso egal wie die Tatsache, dass es sich streng genommen gar nicht um Beeren handelt: Auch wenn man sie traditionell als „Königin der Beerenfrüchte“ hofiert – vom rein botanischen Standpunkt aus gesehen ist die aromatische Erdbeere eine sogenannte „Sammelfrucht“. Hinter diesem Namen steckt aber nicht etwa, dass man Erdbeeren sammeln kann, sondern vielmehr, dass sie sich aus mehreren Samen zusammensetzt.

Man kann das sogar auf den ersten Blick sehen: Die kleinen, gelben „Kernchen“, die in der roten Oberfläche stecken, sind die eigentlichen Früchte. Wer weiß, dass die süßen Objekte der kulinarischen Begierde zu rund 90 % aus Wasser bestehen, wundert sich vielleicht, dass sie dabei so köstlich schmecken. Doch die übrigen 10 % haben es in sich: Je mehr Sonne die Erdbeeren tanken durften, desto höher ihr Gehalt an Fruchtsäuren, Fruchtzucker und Aromastoffen – und umso intensiver ihr Geschmack.

Saison: Erdbeeren im März oder April? Schön und gut – aber echte Fans warten lieber ab, bis die Saison startet. Bei uns ist das etwa Ende Mai und dauert bis August. Es ist keineswegs Einbildung, dass frühreife Erdbeeren, die aus Mittelmeerländern und Israel zu uns kommen, nicht so süß und „erdbeerig“ wie einheimische Sommer-Erdbeeren schmecken. Denn tatsächlich kultivieren deutsche Anbauer andere, aromatischere Erdbeersorten.

Herkunft & Geschichte: Die Urahnen unserer Gartenerdbeere waren die kleine Scharlach-Erdbeere und die große Chili-Erdbeere, die vor über 200 Jahren in Amerika gekreuzt wurden. Bei uns züchtet man Erdbeeren erst seit Ende des 19. Jahrhunderts; vorher kannte man nur die besonders aromatische, kleine Walderdbeere.

Wie gesund sind eigentlich Erdbeeren?

Wer gern und oft Erdbeeren nascht, lebt nicht nur gut, sondern auch sehr gesund. Mit null Gramm Fett sind die Früchtchen zum Beispiel schon mal absolut figurfreundlich. Außerdem stecken in Erdbeeren mehr als 300 verschiedene Aromastoffe, unter anderem auch Ferula- und Ellagsäure. Diese beiden sekundären Pflanzenstoffe sind für ihre krebsvorbeugende Wirkung bekannt.

Das Fazit einer amerikanischen Studie legt unter anderem den Schluss nahe, dass die in Erdbeeren zahlreich enthaltenen Polyphenole und Anthocyane sogar das Lungenkrebsrisiko von Rauchern beachtlich senken könnten.

Doch damit noch lange nicht genug: Erdbeeren liefern sogar mehr Vitamin C als Orangen oder Zitronen, nämlich 65 mg pro 100 g. Dazu kommen beachtliche Mengen an Vitamin K, Folsäure, Biotin und Pantothensäure.

Wegen des relativ hohen Eisengehalts gelten Erdbeeren zudem als besonders günstig bei Blutarmut, zugleich aktiviert das darin reichlich enthaltene Kalium die Nierentätigkeit. Erdbeeren helfen uns also dabei, den Körper zu entwässern und zu entschlacken. Ärzte und Naturheilkundler empfehlen daher vor allem auch Gicht- und Rheumakranken, bei Erdbeeren zuzugreifen.

NÄHRWERTE VON ERDBEEREN PRO 100G
Kalorien 32
Eiweiß 0,8 g
Fett 0,4 g
Kohlenhydrate 5,5 g
Ballaststoffe 1,6 g

Erdbeeren – gut zu wissen:

Ob Erdbeeren aus ökologischem Anbau besser schmecken, darüber kann man streiten. Untersuchungen, die einen besseren Geschmack von Bio-Erdbeeren bestätigen, gibt es jedenfalls bisher nicht. Wohl aber konnten Verbraucherschutzorganisationen und Forschungsinstitute nachweisen, dass Bio-Erdbeeren deutlich weniger Rückstände aufweisen als ihre Schwestern aus herkömmlichem Anbau.

Das liegt daran, dass Erdbeeren wegen ihrer rauen Oberfläche speziell bei feuchter Witterung einen idealen Nährboden für Pilze bieten, was man im konventionellen Landbau mit Pflanzenschutzmitteln ausgleicht. Ökologisch arbeitende Obstbauern hingegen verhindern den Befall mit natürlichen Mitteln: Durch sparsames „Pimpen“ mit rein organischem Dünger bildet sich weniger Laub an den Pflanzen. Die Folge: Tau und Regen an den Blättern trocknen schneller ab und Pilze haben kaum einen Nährboden.

Einkaufs- und Küchentipps für Erdbeeren:

Einkauf: Saftig prall und appetitlich glänzend, so sollen Erdbeeren aussehen. Aber Achtung – bei Erdbeeren täuscht leider oft der schöne Schein, und das Aussehen allein sagt wenig aus: Eine tiefrote Farbe zum Beispiel heißt noch lange nicht, dass die Erdbeeren süß und aromatisch schmecken.

Oft sind gerade die „Schönheiten“ im Geschmack eher fade oder noch nicht ganz ausgereift. Der richtige Erntezeitpunkt ist bei Erdbeeren darum ganz besonders wichtig, denn sie reifen nicht nach, sobald sie einmal gepflückt sind.

Wenn man richtig süße Früchte haben möchte, hilft nur eins: Erdbeeren dann kaufen, wenn sie bei uns wirklich Saison haben – und Probieren! Am besten geht das auf dem Wochenmarkt, aber auch mancher türkische Händler findet nichts dabei, wenn man Erdbeeren vor dem Kauf verkosten will.

Ein gutes Indiz für die richtige Reife sind bei Erdbeeren übrigens die Kelchblätter – lassen sie sich leicht ablösen, sind die Erdbeeren vollreif.

Bei Erdbeeren im Kunststoffbehälter am besten kritisch auf eventuelle Druckstellen und Schimmel achten. Achten Sie beim Einkauf auch darauf, dass die Früchte weder überreif und matschig aussehen noch grüne Stellen haben.

Lagerung: Reife Erdbeeren reagieren auf Druck, Nässe und Kälte mit Aroma-, Nährstoff- und Formverlusten. Daher empfehlen Experten, die feinen Früchtchen am besten gleich nach dem Einkauf oder Pflücken zu genießen und sie nur im Ausnahmefall länger aufzubewahren.

Im Kühlschrank halten sich Erdbeeren 1-2 Tage am besten, wenn man sie gleich nach dem Waschen und Putzen auf einem mit Küchenpapier ausgelegten Tablett verteilt.

Wichtig: Angeschimmelte Beeren oder solche mit größeren Druckstellen sortiert man am besten sofort aus, denn sie verderben sonst selbst im Kühlschrank die übrigen Früchte sehr schnell. Keinesfalls sollten Sie angeschimmelte Erdbeeren noch essen!

Einfrieren lassen sich Erdbeeren übrigens gut, allerdings werden sie nach dem späteren Auftauen wegen des hohen Wassergehalts sehr weich. Für Kuchen oder Torten sowie Obstsalate eignen sich Erdbeeren aus dem „Kälteschlaf“ also nicht, wohl aber für Cremes, Quarkspeisen, Eis und Smoothies.

Zum Einfrieren lässt man die geputzten, trockenen und makellosen Erdbeeren flach nebeneinander auf einem Tablett ausgebreitet vorgefrieren. So kleben sie nicht zusammen und lassen sich perfekt portionsweise entnehmen, wenn man sie danach in Beuteln oder Dosen endgültig einfriert.

Vorbereiten: Erdbeeren brauchen Fingerspitzengefühl! Eine kalte Dusche mögen sie gar nicht, und ein harter Wasserstrahl macht sie matschig und wässrig. Um den Geschmack zu erhalten, wäscht man die Erdbeeren nicht unter fließendem Wasser, sondern in einer Schüssel mit frischem Wasser.

Die Erdbeeren darin behutsam hin und her bewegen, dann erst im Sieb und zum Schluss auf Küchenpapier abtropfen lassen. Erst jetzt die grünen Blättchen und Stielansätze entfernen.

Zubereitungstipps für Erdbeeren

Eigentlich gibt es ja fast nichts, was man aus Erdbeeren nicht zaubern kann: Obstsalat, Eis, Tortenbelag, Quarkspeisen, Fruchtsoße, Konfitüre, Gelee, Smoothies, Kaltschalen, rote Grütze und, und, und – die Liste der süßen Genüsse mit Erdbeeren ist endlos lang.

Was aber immer noch fast als Geheimtipp gilt: Erdbeeren passen auch perfekt zu herzhaften Gerichten! Die leicht säuerliche Süße von Freilanderdbeeren harmoniert hervorragend mit scharfen Gewürzen. Eine Prise Chili oder Pfeffer beispielsweise gibt Erdbeeren einen besonderen Kick, und auch die Kombination mit einem guten, luftgetrockneten Schinken kann sehr reizvoll schmecken.

 

Quelle : eatsmarter.de

Spargel – Tipps und Wissenswertes

Die Spargelsaison naht, und viele Leute freuen sich bereits auf das königliche Gemüse, trauen sich aber häufig nicht es selbst zu kochen, und gehen daher ins Restaurant. Das muß nicht aber nicht sein. Ich habe hier einige tolle Tipps von spargelseiten.de gefunden, die ich hier gerne weitergebe.

Stehend oder liegend: geeignete Töpfe
Spargel kann in einem größeren Topf liegend oder in einem speziellen Spargeltopf aufrecht stehend gekocht werden. Der Topf sollte in beiden Fällen nicht aus Aluminium gefertigt sein, da einige Inhaltsstoffe des Spargels mit Aluminiumoxid reagieren und sich die Stangen unschön gräulich verfärben können.

Wasser
Entgegen der weit verbreiteten Meinung, Spargel solle in reichlich Wasser gekocht werden, empfehlen wir, nur soviel Wasser zu nehmen, dass die Stangen gerade bedeckt sind. Wenn der Spargel aufrecht stehend im Spargeltopf gekocht wird, kann sogar noch etwas weniger Wasser in den Topf gefüllt werden. Hier garen die Köpfe bei geschlossenem Deckel im Dampf, da sie eine kürzere Kochzeit benötigen. Das Wasser umspült hier nur die unteren Stangenteile.

Salz
In das heiße Kochwasser gehört zumindest etwas Salz. Die Empfehlungen schwanken zwischen sehr wenig und einem gehäuften Teelöffel Salz pro Liter Kochwasser. Unsere Empfehlung: 1/2 Teelöffel pro Liter Kochwasser genügt.

Butter
Der feine Buttergeschmack passt sehr gut zum Spargel. Etwa ein Teelöffel Butter kann zum Wasser gegeben werden.

Zucker
Zucker kann eventuell vorhandene Bitterstoffe mindern. Besonders beim Grünspargel, der mehr Bitterstoffe enthält, empfiehlt sich die Beigabe einer Prise Zucker.

Zitronensaft
Ein Spritzer Zitronensaft im Kochsud kann beim weißen oder violetten Bleichspargel Verfärbungen etwas mindern, die durch Chlorophyll (Blattgrün) verursacht sind. Allerdings verdirbt eine zu große Menge Zitronensaft das feine Spargelaroma. Beim Grünspargel sollten Sie ganz auf Zitronensaft verzichten, da sich die Stangen sonst gräulich verfärben könnten.

Kochzeit
Der Spargel wird in das kochende Wasser gegeben. Die Kochzeit richtet sich nach Ihren Vorlieben und nicht zuletzt nach dem Durchmesser der Spargelstangen. Die Garzeit schwankt beim weißen oder violetten Bleichspargel zwischen 10 und 25 Minuten. Grünspargel ist auch aufgrund des geringeren Durchmessers meist schon nach 8 bis 15 Minuten fertig.

Spargel und die verschiedenen Farben

Das Sonnenlicht bestimmt die Farbe
Spargel gibt es in drei unterschiedlichen Farben. Durch die Sonnenstrahlung verfärben sich die zunächst vollständig mit Erde bedeckten weißen Spargelstangen violett, später dann grün.

Weißer Bleichspargel

weißer Spargel

Der weiße, besonders mild schmeckende Bleichspargel wird hierzulande von der Mehrheit der Spargelliebhaber bevorzugt. Er wird in den typischen Erdwällen oder Spargeldämmen kultiviert und wird gestochen, sobald sich die Erdoberfläche leicht hebt und bevor er mit dem Sonnenlicht in Berührung kommt. Daher bleiben bei ihm auch die Spargelspitzen makellos weiß.

Violetter Bleichspargel

Violetter Spargel

Violetter Spargel wird wegen seines feinen, im Vergleich zum Bleichspargel minimal kräftigeren und würzigeren Geschmacks besonders in Frankreich geschätzt. Auch im deutschsprachigen Raum wird er von Kennern gerne gewählt. Violetter Spargel wird gestochen, wenn er die Erdoberfläche schon leicht durchbrochen hat. Bei Lichteinwirkung färben sich die Spargelspitzen durch Anthocyan schnell violett. Violetter Bleichspargel ist leider im Handel noch eher selten zu finden. Da sich sein Geschmack nur geringfügig vom weißen Spargel unterscheidet, eignet sich violetter Spargel für alle klassischen Spargelgerichte.

Grünspargel

Grünspargel

Grünspargel wird ohne Erdwälle (Spargeldämme) angebaut und schmeckt dem ursprünglichen Wildspargel noch am ähnlichsten. Er wächst weitgehend über der Erde und verfärbt sich durch das Sonnenlicht auf seiner ganzen Länge grün. Geerntet wird Grünspargel, wenn er etwa 20-25 cm aus der Erde herausgewachsen ist. Für Grünspargel werden andere Sorten angebaut. Daher sind beim grünen Spargel die Stangen dünner, und man braucht auch nur das untere Drittel der Stangen zu schälen. Der Geschmack der besonders zarten Stangen ist etwas herzhafter, kräftiger und würziger.

Quelle : Spargelseiten.de

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