Kartoffeln, welche Sorte für welches Gericht ?

Immer wieder bekomme ich mit, das viele Leute den Unterschied der verschiedenen Kartoffeln nicht kennen, und daher eigentlich immer die gleiche Kartoffelsorte für die unterschiedlichsten Gerichte verwenden.

Oftmals wundern sie sich dann, das z.B. das Kartoffel Gratin nicht so geschmeckt hat wie im Restaurant letzte Woche. Kartoffel ist doch Kartoffel …. oder doch nicht ?

Hierzu habe ich einen schönen Artikel bei was-wir-essen.de gefunden. Ich denke das er beim nächsten Einkauf eine Hilfe sein die richtige Knolle zu finden, und das Kartoffelgericht dann auch gelingt  😉

 

Fest kochende, vorwiegend fest kochende und mehlig kochende Sorten

Welche Kartoffelsorten eignen sich wofür?

Für den Kartoffelsalat ist die mehlig kochende Sorte ebenso ungeeignet wie die fest kochende für die selbst gemachten Kartoffelklöße. Es lohnt sich also, gezielt nach den richtigen Sorten zu schauen, dann gibt’s auch keine Enttäuschung am Esstisch.

Die Kartoffelarten unterscheiden sich sehr in ihren Koch- und Verarbeitungseigenschaften – danach werden sie in fest kochende, vorwiegend fest kochende und mehlig kochende Sorten eingeteilt.

Fest kochende Kartoffeln haben eine feste, feinkörnige Konsistenz. Die Schale platzt beim Kochen nicht auf. Sie behalten ihre feste Struktur und zeigen eine glatte, feuchte Schnittfläche. Fest kochende Kartoffeln eignen sich für alle Speisen, bei denen dünne, feste Kartoffelscheiben gefragt sind, zum Beispiel Kartoffelsalat, Gratins oder feine Bratkartoffeln. Zu den fest kochenden Sorten gehören zum Beispiel CilenaSerafina, Nicola und Selma.

Vorwiegend fest kochende Kartoffeln wie Velox, Berber, Marabel, Agria, Solara, Quarta, Satina, Secura und Granola haben eine Schale, die beim Kochen leicht aufplatzt. Sie sind mäßig feucht und feinkörnig und daher gut geeignet als Beilage für Gerichte mit Soße und Dip, Aufläufe, Suppen, Salzkartoffeln, Pell- oder Bratkartoffeln.

Mehlig kochende Kartoffeln – dazu zählen unter anderem die Sorten Adretta, AfraMelina, Karlena und Likaria – zeichnen sich durch den höchsten Stärkegehalt aus. Sie sind trocken und grobkörnig, beim Kochen platzt die Schale stark auf. Die „Mehligen“ sind ideal zum Zerstampfen, Pürieren und Zerkleinern, also für Kartoffelpüree, Suppen, Eintöpfe, Klöße und Knödel, Reibekuchen (Puffer), Kroketten und auch zum Backen in Alufolie.

Quelle : was-wir-essen.de
Autorin : Ruth Rösch

 

 

2 Kommentare zu “Kartoffeln, welche Sorte für welches Gericht ?”

  1. Schöne Zusammenfassung!
    Ehrlich gesagt tue ich mich bei den Kartoffelsorten deutlich schwerer als bei Apfelsorten. Ich steh dann meistens im Supermarkt herum und denke mir dann „Mhh, welche war das nochmal“

    Vielleicht lerne ich das ja jetzt mal richtig.

    Gefällt 1 Person

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