Küchengeplauder

Was wäre die Küche ohne ein Schwätzchen zwischendurch  😉

Die Küche ist ein lebendiger Ort, wo nicht nur gekocht und gebacken wird. Hier wird Geschichte und Geschichten geschrieben  😉 Einige davon werde ich hier veröffentlichen und bin schon jetzt auf eure Kommentare gespannt  😉

 

21 Dinge die jeder Koch dich wissen lassen will.

 

Ich habe hier einen Super Artikel auf der Seite http://gronda.at/ gefunden, den ich euch  vorenthalten möchte  😉

21 Dinge die jeder Koch dich wissen lassen will.

1.  Gib dem Kellner Trinkgeld!

Kellner reißen sich für dich den Arsch auf. Sie werden in vielen Gegenden schlecht bezahlt und sind auf Trinkgeld angewiesen. Wenn du dir kein Trinkgeld leisten kann, dann solltest du wahrscheinlich zuhause essen.

  1. Fleisch „very well-done“ bestellen, sollte verboten warden.

Viele Köche möchten am liebsten anfangen zu weinen, wenn sie ein schönes Filet oder Steak verbrennen müssen. Niemand sollte jemals irgendetwas „well-done“ bestellen. „Medium-well“ sollte doch eigentlich vollkommen ausreichen. Versuch es einfach mal! Für den Koch! Wenn man Fleisch überbrät, dann verliert es seine Struktur und seinen natürlichen Geschmack.

  1. Wahrscheinlich hast du KEINE Gluten-Allergie.

Außer du hast Zöliakie und in diesem Fall:

  1. Wenn du eine Allergie hast oder vorgeschriebenen strikte Diät machst, ruf davor an.

Die Köche sind meist sehr dankbar für diesen Tipp und können etwas für dich vorbereiten. Aber gib den Köchen vorher Bescheid. Du solltest niemals vergessen, dass Köche „Challenges“ lieben.

  1. Wenn du eine Allergie hast und davor nicht anrufen kannst, informiere den Kellner vor deiner Bestelltung darüber.

Über die eigenen Allergien Bescheid zu wissen und diese nach Betreten des Restaurants dem Personal mitzuteilen, klingt eigentlich offensichtlich. Ist es aber leider nicht und am Schluss endet es für die Köche damit, dass sie alles auf einmal machen müssen. Der Koch will dich nicht umbringen, aber wenn du ihm nicht sagst, dass du eine Käseallergie hast und zufällig in deinem Gericht Käse ist, muss er das Gericht wegschmeißen. Und für den Koch gibt es nichts Schlimmeres!

  1. Frag den Koch nicht, ob er ein Gericht für zwei Personen auf zwei Teller verteilen kann.

Es ist lächerlich, es bremst den Koch und schaut einfach nur billig aus. Gerichte werden nicht kreiert, um sie auf zwei Teller aufzuteilen. Wenn du dein Gericht teilen willst, okay. Aber frag den Kellner nach einem extra Teller und nicht die Küche es aufzuteilen. Die haben das Wasser eh schon bis zum Hals stehen.

  1. Ändere deine Bestellung nicht auf halben Weg durch dein Menü.

Wenn du zu den Leuten gehörst die fragen: „Wer macht sowas??“, DANKE! Wenn du Teil der anderen Hälfte der Welt bist, dann lern das zu bestellen, was du schlussendlich auch willst! Im Ernst, wenn du deine Vorspeise isst, ist der Koch bereits dabei deine Hauptspeise vorzubereiten. Bitte bring den Koch nicht dazu, Lebensmittel zu verschwenden.

  1. Nein, es ist überhaupt nicht wie „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“.

Köche arbeiten hart und es ist überhaupt nicht glamourös. Dazu kommt noch, dass die meisten Küchen nicht einmal 1/5 so groß sind wie man das oft im Fernseher sieht. Stell dir Köche als Handwerker in einer übervollen Garage vor. Für Essen.

  1. Komm nicht und mach dein eigenes Menü

Klar, Rucola ist wahrscheinlich lecker auf deinem Salat. Aber glaub es oder nicht, der Koch hat jedes Gericht ausprobiert und weiß, was er zusammengestellt hat. Teil des Jobs eines Kochs ist es, auf der einen Seite profitable und auf der anderen Seite nachhaltige Gerichte zu kreieren. Es ist hart für einen Koch Gerichte zu ändern, wenn er gestresst ist.

Du denkst, das ist übertrieben. James Norton meinte einmal „Bestelle nicht die einzelnen Zutaten für ein Gericht, außer du bist Jack Nicholson. Du bereitest uns logistische Kopfschmerzen, Pricing Dilemmas und unnötigen Stress. Das Menü ist die Seele des Restaurants und macht es den Köchen möglich, gute Gerichte in einer angemessenen Zeit zu produzieren.“

  1. Hört auf, euch gegenseitig zu füttern, erotisch zu essen und macht nicht am Tisch herum.

Ihr bereitet JEDEM Unbehagen. Speziell dem Brot und der Butter eines jeden Restaurants: Älteren Businessleuten. Die Kellner sind jederzeit bereit, euch den Weg zur nächsten Bar oder zum nächsten Hotel zu zeigen.

  1. Lasst uns über Essen zurück schicken sprechen…

Es kann passieren. Köche verstehen das. Aber sie mögen es nicht, wenn es passiert und überhaupt keinen Grund dafür gibt. „Ich mag das nicht“ ist kein legitimer Grund um Essen zurückzuschicken. „Der Fisch ist zu wenig gekocht“ ist ein legitimer Grund. Lass es den Koch wissen (über den Kellner), wenn du einen Vorschlag hast wie man das Essen verbessern kann, oder irgendwas anderes, was du gerne probieren würdest.

  1. Kellner wissen was es gibt und was welches Gericht enthält.

Kellner sind die Lebenslinie zur Küche. Frag sie, wenn du irgendwelche Fragen zum Gericht hast. Frag sie, ob sie das Gericht empfehlen würden. Sie werden ehrlich mit dir sein und sie sind wahrscheinlich sogar objektiver als die Köche.

  1. Hört auf, Sushi in der Sojasauce zu ertränken. Es ist einfach falsch.

In manchen Betrieben haben die Köche bereits ihre bevorzugte Menge an Soja auf das Sushi gegeben. In diesem Fall, solltest du überhaupt keine Soße mehr verwenden. Weniger ist mehr bei Sushi. Versuch auch einmal weniger Soja. Vielleicht entdeckst du deine Vorliebe für Fisch.

  1. Beschwert euch nicht über die Preise.

Der Koch weiß exakt, was alles im Lebensmittelgeschäft, im Großmarkt und in seinem Restaurant kostet. Wenn du in einem Restaurant isst, dann bezahlst du für das Erlebnis, die Erfahrung des Kochs…. Plus eine gemütliche Atmosphäre, welche dir durch die Mitarbeiter gebracht wird und für das wunderschöne Gebäude, für welches man Miete bezahlt.

  1. Ein Glas Rotwein sollte genau bei einer Temperatur um 15.5 Grad Celsius serviert werden.

Das heißt, du brauchst kein Eis für deinen Rotwein!

  1. Fragt nicht ob ihr bevorzugt werdet.

Deine Rechnung ist NICHT verhandelbar. Nichts bringt das Personal mehr auf die Palme, als wenn jemand nach einem gratis Nachtisch fragt… und falls der Koch gerade dabei war, dir etwas aufs Haus zu schicken, dann wird er es jetzt nicht mehr tun.

  1. Instagram kann warten.

Verschwende nicht 300 Jahre damit, das perfekte „Foodie Pic“ von dem geilen Gericht zu machen, welches der Koch gerade für dich gemacht hat. Vor allem dann nicht, wenn du danach das Essen wieder zurück schickst, weil es zwischenzeitlich überraschenderweise kalt geworden ist.

  1. Das Kindermenü ist für KINDER

Man würde denken, das ist selbsterklärend. Leider ist dem nicht so.

  1. Sich bei einem dreckigen Tisch hinzusetzen ist respektlos.

Auch wenn du einen ganz speziellen Tisch oder Platz willst, lass es sein! Es ist der Job des Personals deinen Tisch fertig zu machen. Wenn du dich davor hinsitzt, hindert dass das Personal daran, den Tisch sauberzumachen und zeigt, dass du respektlos bist.

  1. Wenn du in ein Restaurant kommst, wo die Küche um 23 Uhr schließt und du dann ein 3 Gänge Menü um 22:45 bestellst.

Du bist scheiße! Ohne Wenn und Aber!

  1. Köche lieben auch dein Gekochtes.

Köche lieben es, wenn für sie gekocht wird. Sie lieben es, wenn Leute überhaupt kochen können (Es ist tragisch, aber viele Leute wissen nicht einmal, wie man sich ein einfaches Gericht für sich selbst zubereitet) und sie genießen zuhause Zubereitetes. So wie jeder andere auch. Auch Köche haben es irgendwann satt, jeden Tag ihr eigenes Gericht zu essen. Keine Angst, Köche würden einen Teufel tun, dich zu kritisieren!

Quelle : http://gronda.at/

 

 

 

Küchenmythen

Ja, jeder kennt sie. Und viele halten sich tatsächlich auch heute noch hartnäckig, obwohl die meisten von ihnen schon vor längerer Zeit entlarvt wurden  😉

Einige dieser Mythen habe ich nun einmal zusammengefasst. Ich bin mal gespannt, welche Mythen euch noch dazu einfallen  😉 …. hier geht’s zu den Mythen.

 

 

 

Kartoffeln, welche Sorte für welches Gericht ? 

Immer wieder bekomme ich mit, das viele Leute den Unterschied der verschiedenen Kartoffeln nicht kennen, und daher eigentlich immer die gleiche Kartoffelsorte für die unterschiedlichsten Gerichte verwenden.

Oftmals wundern sie sich dann, das z.B. das Kartoffel Gratin nicht so geschmeckt hat wie im Restaurant letzte Woche. Kartoffel ist doch Kartoffel …. oder doch nicht ?

Hierzu habe ich einen schönen Artikel bei was-wir-essen.de gefunden. Ich denke das er beim nächsten Einkauf eine Hilfe sein die richtige Knolle zu finden, und das Kartoffelgericht dann auch gelingt  😉

 

Fest kochende, vorwiegend fest kochende und mehlig kochende Sorten

Welche Kartoffelsorten eignen sich wofür?

Für den Kartoffelsalat ist die mehlig kochende Sorte ebenso ungeeignet wie die fest kochende für die selbst gemachten Kartoffelklöße. Es lohnt sich also, gezielt nach den richtigen Sorten zu schauen, dann gibt’s auch keine Enttäuschung am Esstisch.

Die Kartoffelarten unterscheiden sich sehr in ihren Koch- und Verarbeitungseigenschaften – danach werden sie in fest kochende, vorwiegend fest kochende und mehlig kochende Sorten eingeteilt.

Fest kochende Kartoffeln haben eine feste, feinkörnige Konsistenz. Die Schale platzt beim Kochen nicht auf. Sie behalten ihre feste Struktur und zeigen eine glatte, feuchte Schnittfläche. Fest kochende Kartoffeln eignen sich für alle Speisen, bei denen dünne, feste Kartoffelscheiben gefragt sind, zum Beispiel …. weiterlesen bei Kartoffeln, welche Sorte, für welches Gericht.

 

 

 

Spargel – Tipps und Wissenswertes

Die Spargelsaison naht, und viele Leute freuen sich bereits auf das königliche Gemüse, trauen sich aber häufig nicht es selbst zu kochen, und gehen daher ins Restaurant. Das muß nicht aber nicht sein. Ich habe hier einige tolle Tipps von spargelseiten.de gefunden, die ich hier gerne weitergebe.

Stehend oder liegend: geeignete Töpfe
Spargel kann in einem größeren Topf liegend oder in einem speziellen Spargeltopf aufrecht stehend gekocht werden. Der Topf sollte in beiden Fällen nicht aus Aluminium gefertigt sein, da einige Inhaltsstoffe des Spargels mit Aluminiumoxid reagieren und sich die Stangen unschön gräulich verfärben können.

Wasser
Entgegen der weit verbreiteten Meinung, Spargel solle in reichlich Wasser gekocht werden, empfehlen wir, nur soviel Wasser zu nehmen, dass die Stangen gerade bedeckt sind. Wenn der Spargel aufrecht stehend im Spargeltopf gekocht wird, kann sogar noch etwas weniger Wasser in den Topf gefüllt werden. Hier garen die Köpfe bei geschlossenem Deckel im Dampf, da sie eine kürzere Kochzeit benötigen. Das Wasser umspült hier nur die unteren Stangenteile.

Salz
In das heiße Kochwasser gehört zumindest etwas Salz. Die Empfehlungen schwanken zwischen sehr wenig und einem gehäuften Teelöffel Salz pro Liter Kochwasser. Unsere Empfehlung: 1/2 Teelöffel pro Liter Kochwasser genügt.

Butter
Der feine Buttergeschmack passt sehr gut zum Spargel. Etwa ein Teelöffel Butter kann zum Wasser gegeben werden.

Zucker
Zucker kann eventuell vorhandene Bitterstoffe mindern. Besonders beim Grünspargel, der mehr Bitterstoffe enthält, empfiehlt sich die Beigabe einer Prise Zucker.

Zitronensaft
Ein Spritzer Zitronensaft im Kochsud kann beim weißen oder violetten Bleichspargel Verfärbungen etwas mindern, die durch Chlorophyll (Blattgrün) verursacht sind. Allerdings verdirbt eine zu große Menge Zitronensaft das feine Spargelaroma. Beim Grünspargel sollten Sie ganz auf Zitronensaft verzichten, da sich die Stangen sonst gräulich verfärben könnten.

Kochzeit
Der Spargel wird in das kochende Wasser gegeben. Die Kochzeit richtet sich nach Ihren Vorlieben und nicht zuletzt nach dem Durchmesser der Spargelstangen. Die Garzeit schwankt beim weißen oder violetten Bleichspargel zwischen 10 und 25 Minuten. Grünspargel ist auch aufgrund des geringeren Durchmessers meist schon nach 8 bis 15 Minuten fertig.

Spargel und die verschiedenen Farben

Das Sonnenlicht bestimmt die Farbe
Spargel gibt es in drei unterschiedlichen Farben. Durch die Sonnenstrahlung verfärben sich die zunächst vollständig mit Erde bedeckten weißen Spargelstangen violett, später dann grün.

Weißer Bleichspargel

weißer Spargel

Der weiße, besonders mild schmeckende Bleichspargel wird hierzulande von der Mehrheit der Spargelliebhaber bevorzugt. Er wird in den typischen Erdwällen oder Spargeldämmen kultiviert und wird gestochen, sobald sich die Erdoberfläche leicht hebt und bevor er mit dem Sonnenlicht in Berührung kommt. Daher bleiben bei ihm auch die Spargelspitzen makellos weiß.

Violetter Bleichspargel

Violetter Spargel

Violetter Spargel wird wegen seines feinen, im Vergleich zum Bleichspargel minimal kräftigeren und würzigeren Geschmacks besonders in Frankreich geschätzt. Auch im deutschsprachigen Raum wird er von Kennern gerne gewählt. Violetter Spargel wird gestochen, wenn er die Erdoberfläche schon leicht durchbrochen hat. Bei Lichteinwirkung färben sich die Spargelspitzen durch Anthocyan schnell violett. Violetter Bleichspargel ist leider im Handel noch eher selten zu finden. Da sich sein Geschmack nur geringfügig vom weißen Spargel unterscheidet, eignet sich violetter Spargel für alle klassischen Spargelgerichte.

Grünspargel

Grünspargel

Grünspargel wird ohne Erdwälle (Spargeldämme) angebaut und schmeckt dem ursprünglichen Wildspargel noch am ähnlichsten. Er wächst weitgehend über der Erde und verfärbt sich durch das Sonnenlicht auf seiner ganzen Länge grün. Geerntet wird Grünspargel, wenn er etwa 20-25 cm aus der Erde herausgewachsen ist. Für Grünspargel werden andere Sorten angebaut. Daher sind beim grünen Spargel die Stangen dünner, und man braucht auch nur das untere Drittel der Stangen zu schälen. Der Geschmack der besonders zarten Stangen ist etwas herzhafter, kräftiger und würziger.

Quelle : Spargelseiten.de

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